Bürgerinitiative zum Schutze unseres Katharinenbergs
Der Katherer gehört allen.
Wir setzen uns für den Erhalt des Katharinenbergs als Naherholungsraum ein — und fordern, dass über den „Keltenpark“ in einer außerordentlichen Bürgerversammlung gesprochen wird.
Worum es geht
Ein Beschluss, den kaum jemand kennt
Am 23. Juli 2026 hat der Wunsiedler Stadtrat mehrheitlich beschlossen, die Bauleitplanung auf dem Katharinenberg einzuleiten. Dort soll ein Geschichts- und Erlebnispark entstehen, in der Berichterstattung „Keltendorf“ oder „Wunhenge“ genannt.
Der Katharinenberg ist das Filetstück unseres städtischen Naherholungsraumes. Seit zwei Jahrzehnten bindet dieses Projekt in wiederholten Anläufen personelle und finanzielle Mittel der Stadtverwaltung. Und seit zwei Jahrzehnten erfährt die Bürgerschaft wenig darüber, was eigentlich geplant ist.
Wir sind eine parteiunabhängige Initiative von Wunsiedler Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind nicht gegen Entwicklung. Wir wollen wissen, worüber entschieden wird — bevor entschieden wird.
Und wir wollen mitreden. Beteiligung ist kein Entgegenkommen, das man Bürgern gewährt. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass eine Entscheidung später auch trägt. Wer die Menschen erst fragt, wenn die Bagger bestellt sind, bekommt Widerstand statt Rückhalt.
Wir möchten gehört werden. Nicht informiert, wenn alles feststeht, sondern beteiligt, solange noch etwas zu entscheiden ist.
Chronologie
Wie es dazu kam
- 2009
Das Vorhaben scheitert am Widerstand des Jagdverbands und der Wunsiedler Bürger.TAZ, 30.03.2021, und Angaben der Initiative
- 2009
Die Stadt gibt das Collis-Clamat-Gelände dem Mittelalterverein „Die Hundlinge“ frei, für ein Wochenendevent und zwei bis drei Vereinsabende im Jahr. Erlaubt ist damit ausschließlich eine temporäre Nutzung.Nach Angaben der Initiative
- 2020
Das Projekt Wunhenge wird wieder aufgenommen und der Stadtrat stimmt erneut zu. Als Standort ist nun der Katharinenberg mit dem Collis-Clamat-Gelände vorgesehen.TAZ, 30.03.2021; Wiesentbote, 19.12.2020
- 2021
Machbarkeits- und Finanzierungsplanung. Als Zielgröße werden rund 100.000 Besucher im Jahr genannt, als Fertigstellung zunächst 2023. Der Ideengeber Kai Hammerschmidt beziffert das Vorhaben öffentlich mit „ca. fünfeinhalb Millionen“.TAZ, 30.03.2021
- 2024
Die Stadt Wunsiedel verkauft die Grundstücke am Katharinenberg an einen privaten Investor.TVO, 12.08.2024
- 23.07.2026
Der Stadtrat fasst den Einleitungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt und zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Keltenpark am Katharinenberg“. Es gibt fünf Gegenstimmen.Beschluss des Stadtrates vom 23.07.2026; Frankenpost, 24.07.2026
Die vollständige Chronologie bis heute
- 25./26.07.2026
Ein Bericht nennt einen „mittleren zweistelligen Millionenbetrag“, den die Firma Aumer in die Hand nehmen wolle.Frankenpost, 25./26.07.2026
- August 2026
Die Bürgerinitiative stellt einen Antrag auf eine außerordentliche Bürgerversammlung.
- 27.08.2026
Bürgermeister Nicolas Lahovnik äußert sich in einem Interview erstmals ausführlich zum Projekt.Frankenpost, 27.08.2026
- 11.09.2026
Bis zu diesem Tag haben wir den Bürgermeister um eine schriftliche Rückmeldung gebeten.
Unsere Fragen
Was offen bleibt
Der Bürgermeister hat sich am 27. August erstmals ausführlich geäußert. Einige Sorgen konnte er entkräften. Viele Punkte bleiben für uns offen.
Was wurde vereinbart?
Wo ist die Machbarkeitsstudie?
Was kostet es wirklich?
Was sagt das Genehmigungsrecht?
Was sagen die Modellflieger, Naturschützer, Landwirte, Anwohner, der Bayerische Jagdverband und was sagen die Wunsiedler Bürger?
Deshalb fordern wir eine neutrale, externe Moderation, um den Themen Raum zu geben und Demokratie aufs Beste zu leben, denn Wunsiedel ist bunt!
Was auf dem Spiel steht
Ein Berg mit zwei Geschichten
Seit 1811 legen Wunsiedler Bürger auf dem Katharinenberg einen Park an — nach Angaben der Umweltstation der älteste Bürgerpark Bayerns. Und schon lange davor war er der Berg, auf dem die Stadt ihre älteste Kirche baute. Die unverstellten Panoramen vom Katherer hinaus auf das Fichtelgebirge sind einzigartig.
Behutsame Planungen haben hier über Jahrzehnte ein Ensemble entstehen lassen, das seinesgleichen sucht:
Die Stadt Wunsiedel wurde für den Naturschutz an diesem Berg ausgezeichnet. Der Bayerische Naturschutzfonds verlieh ihr den Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ — den zweiten Preis für die Sanierung von elf Felsenkellern in der Kellergasse als Winterquartiere für Fledermäuse. In der Begründung heißt es, das Projekt zeichne sich durch „außerordentliches Engagement der Stadt Wunsiedel“ aus.
Eine Event-Festwiese für Großveranstaltungen in Hörweite stellt nicht nur den Fortbestand des Lehr- und Forschungsreviers des Bayerischen Jagdverbandes in Frage, sondern steht auch im Widerspruch zu den Naherholungsbedürfnissen der Wunsiedler Bürger. Aus der Pressemitteilung der Bürgerinitiative
Die Alternative
Warum nicht an einem anderen Standort?
Wir fragen uns: Hat das Rathaus sinnvolle alternative Standorte geprüft? Eine Ansiedlung an einem anderen Standort, zum Beispiel im Umfeld des Gewerbegebiets „Plärrer“ direkt an der Autobahnabfahrt der A93, hätte aus unserer Sicht handfeste Vorteile:
Im Dialog
Was der Bürgermeister sagt — und was wir dazu meinen
Am 27. August hat sich Bürgermeister Nicolas Lahovnik in der Frankenpost ausführlich zum Projekt geäußert. Wir halten es für richtig, seine Argumente hier wiederzugeben, statt nur unsere eigenen. An einigen Stellen bringt das die Debatte weiter, an anderen bleiben Fragen.
„Ich finde den Standort klug gewählt. Der Katharinenberg wurde viele Jahre lang als Freizeit- und Veranstaltungsort genutzt. Auch im Masterplan Katharinenberg ist eine Freizeitnutzung vorgesehen.“
Der Bürgermeister hat recht: Auf dem Berg wurde immer gefeiert. Seit 1444 ist dort Kirchweih belegt, am Katharinentag stand ein Jahrmarkt. Das war allerdings die Stadt selbst, auf ihrem eigenen Berg, für alle offen und ohne Eintritt. Zwischen dem und einem ganzjährig betriebenen Erlebnispark liegt ein Unterschied ums Ganze. Wir bitten darum, den Masterplan öffentlich zugänglich zu machen, damit alle nachlesen können, was dort tatsächlich vorgesehen ist.
„Wir reden hier nicht über einen Eventpark à la Geiselwind mit aufwendigen Fahrgeschäften, sondern über naturnahe Erlebnisse. Gebaut wird mit Holz und Stein. […] Außerdem handelt es sich um eine eher ruhige Attraktion, die keine Lärmemissionen verursacht.“
Das nehmen wir gern zur Kenntnis, und es entkräftet einen Teil unserer Sorge. Dann sollte es aber auch verbindlich werden: Materialien, Höhen, Öffnungszeiten und der Ausschluss von Großveranstaltungen gehören in den Bebauungsplan, nicht in ein Interview. Genau dafür ist das Verfahren da, das gerade beginnt.
„Weder die Naturschützer noch die Modellflieger noch die Landwirte haben Bedenken geäußert.“
Das trifft nicht zu. Die Modellflieger und die Landwirte haben bei jedem Besprechungstermin ihre Bedenken ausgesprochen.
„Wir wollen gerade nicht auf die Grüne Wiese und nutzen ein für die Freizeitnutzung vorgesehenes Areal.“
Das Gewerbegebiet Plärrer ist keine grüne Wiese, sondern erschlossenes Gewerbegebiet direkt an der Autobahnabfahrt der A93. Der Katharinenberg dagegen liegt im Landschaftsschutzgebiet. Uns geht es nicht darum, den Standort zu verwerfen, sondern darum, dass alle Alternativen geprüft und die Prüfung offengelegt wird.
„Das Unternehmen hat eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen und sich intensiv mit dem Konzept und dem Standort auseinandergesetzt.“
Das ist eine gute Nachricht, denn bisher war öffentlich nur von einer Studie aus dem Jahr 2009 die Rede. Wenn eine neue Untersuchung vorliegt, sollte sie auf den Tisch: Welche Besucherzahlen werden angenommen, worauf stützen sie sich, und welche Anteile trägt die Stadt bei Erschließung, Verkehr und Folgekosten?
„Es gibt einen Bezug zu den Kelten.“
Das Argument konnte einer sachkundigen Prüfung nicht standhalten.
Alle Zitate aus: Matthias Bäumler, „Zukunft von Wunsiedel: Keltendorf und Campus als Schlüsselprojekte“, Frankenpost vom 27.08.2026. Der Beitrag ist dort vollständig nachzulesen.
Was wir fordern
Eine öffentliche Bürgerversammlung
An dieser Stelle sei an Ihr Wort der offenen Informationspolitik erinnert, das Sie zu Beginn Ihrer ersten Amtszeit der Wunsiedler Bürgerschaft gaben. Aus dem Antrag an Bürgermeister Nicolas Lahovnik
Unser Vorschlag
Ein Abend, ein Thema, eine Moderation
Uns ist es wichtig, dass die Bürgerversammlung unter folgenden Voraussetzungen stattfindet:
Nur dieses eine Thema
Neutral moderiert
Von jemandem mit Erfahrung
Sechs Jahrhunderte
Der Berg und die Stadt sind zusammen aufgewachsen
Die Wunsiedler Stadthistorikerin Elisabeth Jäger hat die frühe Geschichte des Katharinenbergs aus den Stadtrechnungen und Urkunden rekonstruiert. Was dort steht, geht weit über einen Ausflugsberg hinaus.
Für die Bewohner von Wunsiedel gehörte sie von Anfang an so eng zum Stadtgebiet, daß ihnen, die von fast zahllosen Bergen und Hügeln umgeben waren, beinahe 200 Jahre lang die Bezeichnung „der Berg“ genügte. Elisabeth Jäger über den Katharinenberg
Zweihundert Jahre lang brauchte es keinen Namen. Es gab nur einen Berg, der zu Wunsiedel gehörte, und alle wussten, welcher gemeint war. Den Namen Katharinenberg setzte erst das 16. Jahrhundert durch.
- um 1300
Das Holz für den Bau der Stadt kommt vom Berg. Der Chronist Johann Georg Pertsch schreibt später: „Der zunächst liegende Katharinenberg war so dicht mit Bäumen bewachsen, daß er imstande war, zur Erbauung der Stadt genugsames Holz zu geben.“
- Mitte 14. Jh.
Auf dem Gipfel errichten die Wunsiedler eine Kapelle und widmen sie der heiligen Katharina von Alexandrien. Sie entsteht kurz nach der Gründung der Stadt. Ihre Ruine steht bis heute — eine der wenigen erhaltenen Kirchenruinen des Mittelalters in der Region.
- um 1360
Die Kirche ist Wallfahrtsziel für die ganze Umgebung. Ein Ablassbrief vom 1. Oktober 1364 belegt ihren Rang; vermittelt hat ihn ein Wunsiedler Bürger.
- 1384
„Bürgermeister, Rat und alle Bürger der Stadt“ stiften eine tägliche Messe auf dem Berg. Um sie zu finanzieren, kauft die Bürgerschaft das Lehensrecht über zwei ganze Dörfer.
Weiter bis in die Gegenwart — Reformation, Bürgerpark, Auszeichnung
- 15. Jh.
Im angebauten Bruderhäuslein lebt der „Bruder auf dem Berg“, ein Laienbruder. Er läutet, hält die Kirche instand und flicht Siebe. Die Stadtrechnungen führen ihn bis 1536.
- ab 1444
Auf dem Berg wird Kirchweih gefeiert, später „Sichelkirchweih“ genannt, weil sie in die Getreideernte fällt. Am Katharinentag steht dort ein Jahrmarkt mit Buden.
- 1453/54
Die Bürgerschaft erwirbt zwei weitere Ablassbriefe aus Venedig. Ein Wunsiedler bringt von dort Reliquien der heiligen Katharina mit. Die Kirche wird nach Westen erweitert; die Fuge ist an der Ruine bis heute zu sehen.
- 1462
Die Kirche wird zerstört.
- 1529 – 1536
Mit der Reformation endet der Wallfahrtsbetrieb. Der Bevölkerung fällt das schwer: Es ist „die älteste Kirche der Stadt und immer noch die bekannteste Wallfahrtskirche des Fichtelgebirges“.
- 1563/65
Dachstuhl und Glocken werden abgetragen. Der Turm bleibt stehen und wird weiter instand gehalten — in Kriegszeiten mit einer Wache besetzt.
- 1811
Auf Anstoß von Louis Vogel wird der Berg zur „Englischen Anlage“ umgestaltet. Es ist der Beginn des Bürgerparks, der bis heute besteht. Später folgt die Schmidt’sche Anlage von Dr. Albert Schmidt.
- 1902
Georg und Mary Hey, ausgewandert nach New York, stiften großzügig für die nach ihnen benannte Anlage mit begehbarer Grotte und Alleen aus Linden und amerikanischen Roteichen. Der Berg war den Wunsiedlern noch über den Atlantik hinweg wichtig.
- 2002
An der Kirchenruine werden acht Schrifttafeln mit den Seligpreisungen als Friedenssymbol angebracht.
- 2022
Die Stadt Wunsiedel erhält den Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ des Bayerischen Naturschutzfonds — für den Schutz der Fledermäuse in elf sanierten Felsenkellern der Kellergasse am Fuß des Berges.
Die Bürgerschaft von Wunsiedel kaufte das Lehensrecht über zwei Dörfer, um eine tägliche Messe auf ihrem Berg zu bezahlen. Der Katharinenberg war nie einfach Landschaft. Er war ein gemeinsames Projekt der Stadt, finanziert von ihren Bürgern — vor 640 Jahren.
Auch die Terrassen und die tief eingeschnittenen Anfuhrwege am Steilhang nach Norden und Westen stammen aus dieser Zeit. Sie sind sichtbare Spuren der Landwirtschaft, die den Berg über Jahrhunderte geprägt hat.
Uns geht es nicht um Nostalgie. Es geht darum, wovon hier eigentlich die Rede ist. Wer über den Katharinenberg entscheidet, entscheidet über den Ort, an dem diese Stadt begonnen hat — und über einen Park, den Wunsiedler Bürger seit über zweihundert Jahren aus eigener Tasche gestalten.
Quellen: Angaben und Zitate zum Mittelalter nach Elisabeth Jäger, Wunsiedel 1163–1560. I. Band einer Geschichte der Burg und der Stadt Wunsiedel, Eigenverlag der Stadt Wunsiedel 1987, Kapitel VI „St. Katharina auf dem Berg“. — Angaben zur Parkgeschichte, zur Kirchenruine und zum Naturdenkmal nach berg-erleben.de, der Seite zum Katharinenberg. — Der Biodiversitätspreis 2022 nach dem Bayerischen Naturschutzfonds. — Die Umweltstation „Lernort Natur-Kultur Fichtelgebirge“ nach eigener Darstellung; dort wird der Katharinenberg als ältester Bürgerpark Bayerns bezeichnet.
Galerie
Wie der Berg aussieht
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Foto einsendenIm Wortlaut
Unser Antrag an den Bürgermeister
Damit sich jede und jeder ein eigenes Bild machen kann, veröffentlichen wir das Schreiben vollständig.
Das Schreiben im Wortlaut lesen
An den Bürgermeister der Stadt Wunsiedel
Herrn Nicolas Lahovnik
Marktplatz 6, 95632 Wunsiedel
Antrag auf Durchführung einer Bürgerversammlung und Auskunftsersuchen zum Großprojekt „Keltendorf / Wunhenge“ auf dem Katharinenberg
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lahovnik,
der Beschluss des Stadtrates vom 23. Juli 2026 zur Einleitung der Bauleitplanung auf dem Katharinenberg betrifft das Filetstück unseres städtischen Naherholungsraumes.
Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten bindet das Projekt im wiederholten Anlauf immer wieder personelle und finanzielle Ressourcen der Stadtverwaltung und beschäftigt die gesamte Bürgerschaft. Der aktuelle Bericht in der Frankenpost lässt Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit, zu den behördlichen Genehmigungsrisiken und zur Transparenz des Verfahrens offen.
Zur Information der Wunsiedler Bevölkerung bitten wir zeitnah, innerhalb der nächsten 8 Wochen, eine außerordentliche Bürgerversammlung zu dieser Thematik einzuberufen.
An dieser Stelle sei an Ihr Wort der offenen Informationspolitik erinnert, das Sie, Herr Lahovnik, zu Beginn Ihrer ersten Amtszeit der Wunsiedler Bürgerschaft gaben.
In diesem Sinne bitten wir Sie um eine schriftliche Rückantwort und die Bestimmung eines Termins zur Bürgerinformation. Ihre Rückmeldung zu diesem Schreiben erbitten wir per E-Mail bis zum 11.09.2026 an katherer-wun@gmx.de.
Mit freundlichen Grüßen
Die Bürgerinitiative zum Schutze unseres Katharinenbergs/Bürgerparks
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Wer wir sind
28 Wunsiedlerinnen und Wunsiedler
Wir sind eine parteiunabhängige Bürgerinitiative. Die folgenden Namen stehen unter dem Antrag an den Bürgermeister: